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Nachrichten, Presse
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Humboldt Preis für Michael Coey (19.04.2013)
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Forschungsaufenthalt am MPI für Chemische Physik fester Stoffe und dem Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung
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22.02.2013, Science (DOI 0.1126/science.1230583)
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Ferromagnetic Quantum Critical Point in the Heavy-Fermion Metal YbNi4(P1−x Asx)2
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Unschlüssige Quanten
In Ytterbiumnickelphosphid gibt es einen bislang nicht für möglich gehaltenen quantenkritischen Punkt zwischen Ferromagnetismus und dem unmagnetischen Zustand
Was hat das Schmelzen von Eis mit Hochtemperatur-Supraleitung gemeinsam? Nichts, und doch gibt es eine seltsame Verbindung. Dieses große, ungelöste Rätsel der Physik und andere Quantenphänomene haben mit sogenannten Phasenübergängen zu tun, zu denen auch das Schmelzen von Eis zählt. Allerdings sind es „Quantenphasenübergänge“, die eng mit solchen Quantenphänomenen verknüpft sind. Sie existieren ganz am unteren Ende der Temperaturskala, am absoluten Nullpunkt. Physiker vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden haben nun ein exotisches Material erschaffen: Bei extrem tiefen Temperaturen weiß es nicht, ob es einen Phasenübergang in einen magnetischen Zustand durchlaufen soll oder nicht. Es befindet sich an einem Quantenkritischen Punkt. Solche seltsamen Zustände gelten als Schlüssel zum besseren Verständnis exotischer Phänomene wie der Hochtemperatur-Supraleitung, bei der ein Material schon bei relativ hohen Temperaturen seinen elektrischen Widerstand verliert.
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Neuer Direktor am Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe
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24. Januar 2013
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Der schottische Festkörperphysiker Prof. Andrew P. Mackenzie ist zum 1. Dezember 2012 als Direktor am Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe berufen worden. Prof. Mackenzie zählt zu den weltweit führenden Forschern auf dem Gebiet der Festkörperphysik und ist mehrfacher Träger renommierter Auszeichnungen. Als Experte für die Herstellung hochreiner oxidischer Einkristalle und deren Untersuchungen ergänzt er in hervorragender Weise die Forschung am MPI CPfS.
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Claudia Felser zum Fellow der American Physical Society gewählt
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30. November 2012
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Chemikerin erhält hohe fachliche Auszeichnung für die Erforschung von neuen Materialien
Prof. Dr. Claudia Felser ist von der American Physical Society (APS) als Fellow aufge-nommen worden. Die Fellowship ist eine hohe Auszeichnung, die für besondere wissenschaftliche Verdienste erteilt wird. Die APS würdigt damit die fachlichen Leistungen der Chemikerin auf dem Gebiet der Heusler-Verbindungen, neuen Materialien, die für Zukunftstechnologien wie die Spintronik von Bedeutung sind. Claudia Felser ist seit 2003 Professorin am Institut für Anorganische Chemie und Analytische Chemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und seit Dezember 2011 Direktorin am Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden, wo derzeit ein neues Gebäude für das Sputter-Labor ihrer Arbeitsgruppe errichtet wird. Sie ist Co-Direktorin der Graduiertenschule der Exzellenz „Materials Science in Mainz“ (MAINZ) und hat im vergangenen Jahr einen ERC Advanced Grant in Höhe von 2,4 Millionen Euro erhalten, eine individuelle Förderung des Europäischen Forschungsrats für herausragende Wissenschaftler.
Die APS ist nach der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) mit über 50.000 Mitgliedern weltweit die zweitgrößte wissenschaftliche Gesellschaft in der Physik. Sie wurde 1899 gegründet und hat die Aufgabe, das physikalische Wissen voranzutreiben und zu verbreiten. In den Status eines sogenannten Fellows erhebt die Fachgesellschaft jedes Jahr höchstens ein halbes Prozent ihrer Mitglieder, also etwa 250 Personen derzeit. Die Wahl gilt als besondere Ehre, weil die Antragsprüfung komplett durch die jeweiligen Fachkollegen erfolgt. Ausgezeichnet werden Wissenschaftler, die wesentliche Fortschritte in der Grundlagenforschung erzielt oder wichtige Beiträge zur wissenschaftlichen oder technologischen Anwendung geleistet haben. Professor Felser erhält die Fellowship für „die Herstellung und das Verständnis von neuen Heusler-Materialien mit Spintronik- und Energie-Funktionalitäten“, wie es in der Ernennungsurkunde heißt.
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26.04.2012, Nature 484, 493–497 (online)
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Thermal and electrical transport across a magnetic quantum critical point
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The heavy-fermion compound YbRh2Si2 possesses a quantum critical point, at which the standard theory of electron behaviour in metals is expected to break down; such anomalous behaviour has now been observed.
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11.06.2012, Nature Materials
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June 2012 - Vol 11 No 6 (online), doi
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Chemiker mögen keine Edelmetalle - zumindest wenn sie die teuren Materialien als Katalysatoren brauchen, um Reaktionen zu beschleunigen oder in eine gewünschte Richtung zu lenken. Und das ist oft der Fall, etwa bei einem wesentlichen Produktionsschritt von Polyethylen, das jede Plastiktüte leicht, flexibel und stabil macht. Ein Team um Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden und des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin hat dafür nun einen Reaktionsbeschleuniger aus Eisen und Aluminium entwickelt, der genauso gut wie der gängige Katalysator aus Palladium arbeitet, aber deutlich billiger ist. Identifiziert haben die Forscher die Alternative aus Eisen und Aluminium, indem sie zunächst systematisch klärten, welche Eigenschaften das Material aufweisen muss. Auf dieselbe Weise wollen sie künftig auch bei der Suche nach Katalysatoren für andere Reaktionen vorgehen.
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Claudia Felser wird neue Direktorin am Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe, Dresden
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| 8. Dezember 2011 |
Professorin Dr. Claudia Felser von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist seit dem 1. Dezember 2011 neue Direktorin des Max-Planck-Instituts für Chemische Physik in Dresden. Neben ihrer Professur an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sie als Direktorin des MPI CPfS auch weiterhin wahrnehmen wird, ist Prof. Felser Sprecherin der deutsch japanischen DFG-JST-Forschergruppe ASPIMATT "Advanced spintronic materials and transport phenomena" und Direktorin der Graduiertenschule der Exzellenz "Materials Science in Mainz (MAINZ)" zusammen mit Mathias Kläui.
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Neue Direktorin am MPI CPfs erhält ERC Advanced Grant
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| 4. November 2011 |
Professorin Dr. Claudia Felser von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz wird neue Direktorin des Max-Planck-Instituts für Chemische Physik. Bevor sie den Forschungsbereich Anorganische Chemie ab 1. Dezember im Hauptamt übernehmen wird, traf die Nachricht ein, dass Frau Felser den ERC Advanced Grant des Europäischen Forschungsrates erhält. Der Grant ist eine individuelle Förderung an herausragende Forscher und ist mit 2.4 Mio Euro dotiert. Frau Felser erhält ihn für den Ausbau der Materialforschung auf Basis von Heusler Verbindungen.
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Max-Planck-Partnergruppe an der Moscow State University
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24. Februar 2011
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Am 24 Februar 2011 wurde an der Moscow State University die offizielle Einrichtung der Max-Planck-Partnergruppe „New materials - new properties" gefeiert.
Partnerwissenschaftlerin an der dortigen chemischen Fakultät ist Dr. A. Alekseeva. Als wissenschaftlicher Partner unterzeichnete der Direktor Professor Juri Grin den Vertrag zwischen dem MPI CPfS und der Moscow State University.
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Ordnung und Bewegung am quantenkritischen Punkt
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28. Juli 2010, Proc. Natl. Acad. Sci., online Veröffentlichung
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Dass sich in einer Ytterbium-Verbindung am Nullpunkt der Temperatur plötzlich die Zahl der Leitungselektronen verringert, gibt Hinweise für eine neue Theorie.
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