News aus der Nanostructured Quantum Matter Group

Jüngste theoretische und experimentelle Forschungsarbeiten deuteten darauf hin, dass ein hydrodynamischer Elektronenfluss auch in 3D-Metallen möglich ist, aber wie er genau abläuft oder wie man ihn beobachten kann, blieb unbekannt. Bis jetzt.
Ein Team von Forschern aus Harvard, dem MIT und dem Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe entwickelte Experimente und eine Theorie zur Erklärung des hydrodynamischen Elektronenflusses in 3D-Metallen und beobachtete ihn zum ersten Mal mit einer neuen Bildgebungstechnik. mehr

Der quasi-quantisierte Hall-Effekt ist ein drei-dimensionaler Verwandter des Quanten-Hall-Effekts in zwei dimensionalen Systemen. mehr

Traditionell wird der Quanten-Hall-Effekt ausschließlich mit zweidimensionalen Metallen in Verbindung gebracht. Jetzt fanden Wissenschaftler am MPI CPfS Signaturen eines unkonventionellen Hall-Effekts im Quantenlimit des Bulk-Metalls HfTe5, der neben dem dreidimensionalen Quanten-Hall-Effekt eines einzelnen Elektronenbandes bei niedrigen Magnetfeldern auftritt. mehr

Johannes Gooth, Leiter der unabhängigen Max-Planck-Forschungsgruppe „Nanostrukturierte Quantenmaterie“ am MPI für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden, erhält den Rudolf-Kaiser-Preis für den „erstmaligen experimentellen Nachweis sowie die weitergehende Charakterisierung der axialen Gravitations-Anomalie in Weyl-Halbmetallen“. mehr

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