Im Rahmen einer internationalen Forschungskooperation wurden die elektronischen Eigenschaften von fast 9.000 atomar dünnen Materialien kartiert und mehr als 1.600 Kandidaten identifiziert, die als Bausteine für neue verdrehte Quantensysteme dienen könnten. Die beiden Studien, die kurz nacheinander in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurden, bieten einen systematischen Ansatz für die Suche nach Materialien, in denen durch Verdrehung neue Formen kollektiven Quantenverhaltens entstehen könnten. Forscher am Max-Planck-Institut für chemische Physik fester Stoffe in Dresden trugen dazu bei, vielversprechende theoretische Kandidaten in für Experimente geeignete Kristalle umzuwandeln.