Max-Born-Preis für Claudia Felser

6. Dezember 2021
Claudia Felser, Direktorin am Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe.

Der Max-Born-Preis, der gemeinsam vom britischen Institute of Physics (IOP) und der DPG für besonders wertvolle und aktuelle wissenschaftliche Beiträge zur Physik vergeben wird, geht 2022 an Prof. Dr. Claudia Felser vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe, Dresden. Claudia Felser ist weltweit führend auf dem Gebiet des Designs und der Entdeckung neuer anorganischer Verbindungen, insbesondere sogenannter Heusler-Verbindungen und anderer topologischer Quantenmaterialien. In der Begründung heißt es: „Für ihre bahnbrechenden Beiträge auf den Gebieten von magnetischer und chiraler Topologie, in Vorhersagen, Einkristallzüchtung und experimentellen Beobachtungen“.
Herzlichen Glückwunsch an Claudia Felser zu diesem Preis, der bislang nur an zwei andere Forscherinnen vergeben wurde. Mit der Vergabe an sie wird die Reihe der Preisträger*innen aus Max-Planck-Instituten zu einem halben Dutzend ergänzt.
Die Auszeichnung wird voraussichtlich im Herbst 2022 in London (UK) überreicht.

Information
Der Max-Born-Preis wird für besonders wertvolle und aktuelle wissenschaftliche Beiträge zur Physik gemeinsam vom britischen Institute of Physics (IOP) und der DPG in Erinnerung an das Wirken Max Borns in Großbritannien und Deutschland verliehen. Er wird jährlich abwechselnd einem Physiker/einer Physikerin mit Lebens- und Tätigkeitsmittelpunkt in Deutschland bzw. Großbritannien oder Irland zuerkannt. Die Auszeichnung besteht aus einem Preisgeld, einer silbernen Medaille mit dem Porträt Max Borns und einer Urkunde.

 

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